Die Integration HP PPM mit HP Quality Center – ganz einfach?
21.07.08 by Marcel Morf
Wie oft sind doch der Change- & Transport- und der Qualitäts-Management-Prozess in der IT Organisation, obwohl organisatorisch aufeinander abgestimmt, technisch nur sehr lose gekoppelt? Allzu lose? Dabei werden idealerweise in beiden Bereichen Prozesse sauber definiert, digitatisiert, automatisiert und stetig verbessert.

HP Software mit HP PPM als gewichtiger Anbieter einer Prozess Engine für Change & Transport Management wie auch mit HP Quality Center als führender Test Management Lösung bietet die Basis für eine integrierte Lösung. Dies wirklich in die Praxis umzusetzen, habe ich als spannenden und scheinbar einfachen Auftrag bekommen.
Zunächst ging es mal darum, die beiden Umgebungen technisch zu verbinden, sie logisch zu einer Plattform zu verschmelzen.
Die Suche
Nun, die Suche im Internet gab ernüchternd retour, dass sozusagen keine Informationen vorhanden sind. Also mussten zuerst die guten Kontakte zu HP genutzt werden, um an die entsprechenden Dokumente zu kommen. Dank den richtigen Ansprechpartnern war dies allerdings ein Erfolgserlebnis.
Kompatibilität der Versionen
Vor allem die Übersicht, welche die Versionenkompatibilität aufzeigt, war äusserst wichtig und hilfreich. Aufgrund unserer PPM Versionen mussten wir die PPM Erweiterung Application Change Lifecycle (ACL 2.0) für die Integration mit QC einsetzen. Das neuere Managing Application Change Tool (MAC) läuft mit der für den Kunden relevanten Version noch nicht.
Integration Guide
Die Integration PPM und QC ist im Integration Guide von HP Schritt für Schritt dokumentiert. Diesen 200 Seiten Guide galt es dann Seite für Seite abzuarbeiten.
Mappings
In der Umsetzung auf unsere aktuelle Umgebung und Systemlandschaft gab es vor allem mit den Mappings Herausforderungen zu lösen. Die integrierten Standard-Workflows und Schnittstellendefinitionen sind zwar eine gute Basis für die Umsetzung im Projekt. Doch damit alle Anforderungen abgedeckt werden, müssen die Mappings von Daten, Stati und Prozessen sehr sorgfältig ausgebaut werden. Insbesondere ist dem Statuswechsel im Workflow Beachtung zu schenken, damit unkontrollierte Prozessschritte verhindert werden.
Und wie geht es weiter?
Ich bin bei der Integration einen Riesenschritt vorwärts gekommen. Probleme werden bestimmt noch weitere auf mich zukommen. Von den Erfahrungen bei der weiteren Umsetzung werde ich in Kürze berichten. Über Kommentare und weitere Hinweise von Leidensgenossen und Sympathisanten freue ich mich.

14.05.09 um 10:05 am
[...] weiterer Projektkandidaten für die zweite Einführungsphase. Als weiterer Ausbauschritt wird die workflowunterstützte Automatisierung des Prozesses in Betracht [...]