Marcel MorfMarcel Morf Theorie für Praktiker – HP QC und HP QTP Kurs

25.09.08 by Marcel Morf

Um mein praktischen Wissen zu erweitern, besuchte ich den QC (HP Quality Center) und den darin eingebetteten QTP (HP QuickTest Professional) Kurs von HP. Es war ein komprimierter Kurs, der den Kursinhalt von 7 Tagen in nur 5 Tagen durchgeht.

HP Quality Center Training

An den ersten beiden Tagen haben wir zunächst mit den fünf Modulen Release, Requirements, Test Plan, Test Lab und Defects gearbeitet. Hier ging es vor allem um den Zusammenhang zwischen den einzelnen Modulen. Speziell mit dem Defect Module, dem meistgebrauchten Modul von QC überhaupt, arbeiteten wir sehr intensiv. Site Administration beinhaltete dann das Aufbauen von Domänen und Projekten, die Verwaltung von Lizenzen, die Datenbank-Anbindung, das Verwalten von Benutzern und die ‘Site Configuration‘ mit ihren verschiedenen Parametern. Beim anschliessenden ‘Project Customizing‘ wurden Rollen verwaltet und Benutzer anhand ihrer Funktion diesen Rollen innerhalb des Projektes zugeordnet. ‘Project Entities‘, ein wichtiger Aspekt um Projekte an die Bedürfnisse des Kunden anzupassen, zeigte die vielseitigen  Einstellungsmöglichkeiten von Quality Center. Am dritten Tag beschäftigen wir uns mit ‘risikobasiertem Qualitätsmanagement‘. Um den Informationsfluss innerhalb eines Projektes zu verbessern, wurden ‘Mailing Options‘ und ‘Alert Rules‘ implementiert.

HP QuickTest Professional Training

In diesem zweiten Teil des Kurses gab es zuerst eine generelle Übersicht zu HP QTP aus Sicht des Anwenders. Kleine Skripts wurden aufgezeichnet und Synchronisationspunkte definiert. In den Tests wurden ‘Time Out‘-Konditionen gesetzt und geprüft. Vierter Tag: Checkpoint setzen, Parameter definieren, Bereiche für eine Zufallszahl setzen und weitere Grundfunktionen wurden auf der Testumgebung durchgearbeitet. Wichtig dabei war die Benutzung der ‘Debugging Tools‘. Database Check Points war als Start für den letzten Tag gedacht. Die Wiederverwendbarkeit von Testobjekten und dessen Strukturierung folgte. Verschiedene Aufzeichnungsmöglichkeiten und diverse Überprüfungsmöglichkeiten, also auch das Vergleichen zweier Bilder, rundeten den Kurs ab.

Fazit

Innerhalb des Kurses war die Aufteilung von Theorieblock, Demonstration am System und das anschliessende Ausarbeiten der gestellten Aufgaben sehr gut. Leider war die Verbindung zu unserem Testsystem in den USA am ersten Tag sehr unstabil. Das war aber für unseren HP Software Instruktor Colin Bell kein Problem. Nach ein paar Telefonaten liefen die Testsysteme ab dem zweiten Morgen perfekt. Mit nur vier Teilnehmern war der Profit vom Kurs für alle Teilnehmer bemerkenswert. So konnten Aufgabenstellungen aus unserem eigenen Umfeld eingehend behandelt werden. Beispielsweise ein Testaufbau für ein typisch mehrsprachiges, typisch schweizerisches Programm mit Dialogen in Italienisch, Französisch und Deutsch. Von solchen  Diskussionen, die sich auch in die Pausen erstreckten, profitierten Teilnehmer und Kursleiter. Gerne hätte ich den Teil mit dem ‘Workflow‘ für Defects etwas detaillierter behandelt gehabt. Dieser Bereich ist aber so umfangreich, dass es den Rahmenvon 5 Tagen gesprengt hätte. HP bietet dafür im übrigen einen eigenen Kurs an. Trotz oder vielmehr wegen meiner recht guten praktischen Erfahrung mit HP QC und HP QTP war dieser Kurs eine Bereicherung für mein Wissen. Sphere: Related Content

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