SAP Template-Verteilung – eine Einbahnstrasse?

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Inkonsistente Customizing-Einstellungen – ein typisches Problem dezentraler SAP-Systeme

Grosse SAP-Installationen mit mehreren dezentralen Systemlandschaften haben Schwierigkeiten, SAP-Customizing-Einstellungen unternehmensübergreifend konsistent zu halten. Konventionelle Ansätze wie das SAP Template Customizing führen unweigerlich zu Inkonsistenzen. Ein konsistentes System zu erhalten erfordert enormen Aufwand.

Konventioneller SAP Unternehmens-Template-Rollout

In den meisten SAP-Installationen stellt das zentrale Customizing die Integrität der SAP-Gesamtunternehmensstruktur sicher. Es wird auf einem zentralen SAP-Template-Customizing-Mandanten aufgebaut und gepflegt. Von dort wird es in verschiedene dezentrale Customizing-Entwicklungssysteme transportiert.

SAP-Unternehmens-Templates, die auf diese Weise transportiert werden, werden auf den dezentralen Customizing-Mandanten aktiviert. Lokal durch weitere Customizing-Templates angereichert, werden sie schliesslich durch das Transportmanagementsystem (TMS oder CTS) in dezentrale Systemlandschaften transportiert.

Es liegt auf der Hand, dass bei einem solchen Verfahren dezentrale Customizing-Änderungen das Risiko eingehen, auf Customizing angewendet zu werden, das im zentral verwalteten Unternehmens-Template konfiguriert wurde. Die Folge ist eine Inkonsistenz zwischen dem zentralen und dezentralen Template.

SAP Unternehmens-Template-Schutz mit SAP Solution Manager

Es ist nicht allgemein bekannt, dass das obige Inkonsistenzproblem mit Systemunterstützung von SAP behoben werden kann. Der SAP Solution Manager kann für diesen Zweck eingesetzt werden. Richtig konfiguriert kann er verhindern, dass Entwickler zentrale Template-Anpassungen überschreiben, wenn sie lokale dezentrale Systemlandschaften modifizieren – eine sehr effektive automatisierte Qualitätssicherungsmassnahme.

Fazit: Diese Qualitätssicherungsmassnahme für den Rollout von SAP-Unternehmens-Templates kann selbst nach mehrfachen zentralen und dezentralen Modifikationen und Rollouts eingeführt werden.

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