Projektportfolio und Projektportfolio-Management (PPM) sind etablierte Begriffe, die in vielen Branchen und von Software-Anbietern intensiv genutzt werden. Es gibt Standards und Software-Lösungen, die die Planung und Steuerung von Ideen, Initiativen und Projekten unterstützen. Erfüllen diese Ansätze und Tools aber wirklich die tatsächlichen Bedürfnisse von Organisationen?
Priorisierungsprozess für das Portfolio
Aufgrund begrenzter Ressourcen einer Unternehmung und besonders ihrer IT-Organisation ist in der Regel ein Portfolio-Priorisierungsprozess vorhanden. Gewichtungskriterien: strategische Ausrichtung, Kosten, quantitative und qualitative Nutzen, Risiken, benötigte Ressourcen, organisatorische Auswirkungen.
Impact-Analyse – kritischer Erfolgsfaktor für die Projektplanung
Wie plant eine IT-Organisation Ressourcen, bewertet Risiken, identifiziert Abhängigkeiten und prognostiziert den zukünftigen Aufwand? Der beste Prozess ist nutzlos, wenn die relevanten Daten nicht verfügbar sind.
Werkzeugbasierte Impact-Analyse muss in die Prozesse und das Datenmanagement der IT integriert werden. IT-Management erhält ein Werkzeug, um neue Initiativen früh detaillierter abzuschätzen, Risiken und Massnahmen präziser zu bewerten, Abhängigkeiten aufzuzeigen und Ressourcen effektiv und effizient zuzuweisen.
Fazit: Angemessene Prozesse, definierte Gewichtungskriterien und klare Verantwortlichkeiten bilden die Basis für einen erfolgreichen Portfolio-Priorisierungsprozess. Um der IT-Organisation präzise und aussagekräftige Schätzungen zu ermöglichen, müssen jedoch die notwendigen Tools für die Datenhaltung und Impact-Analysen vorhanden sein.
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