Um Zeit- und Budgetanforderungen in komplexen Projekten zu erfüllen und Projekte erfolgreich abzuschliessen, ist eine klare Führung erforderlich, die alle Projektteammitglieder einbezieht. Hier sind software- und internetbasierte Führungssysteme eine grosse Unterstützung.
Für Projektmanager, Portfolio-Manager und Planungsverantwortliche ist es kein Geheimnis: Nach neuen Statistiken werden etwa 60 Prozent aller Projekte nicht erfolgreich abgeschlossen. «Nicht erfolgreich» bedeutet in diesem Kontext nicht, dass das Projekt vollständig gescheitert ist. Der Punkt ist, dass das Projektmanagement es nicht geschafft hat, die Ziele bezüglich Zeit, Kosten und Qualität zu erreichen. Was sind die Gründe? Oder anders gefragt: Welche Faktoren führen zu einem erfolgreich abgeschlossenen Projekt?
Ein Projekt managen bedeutet, ein Projekt zu führen
Die Faktoren für eine erfolgreiche Implementierung eines geplanten Projekts sind vielfältig und hängen weitgehend vom jeweiligen Projekt ab. Aber es gibt einen Aspekt, der für Erfolg oder Misserfolg ALLER Projekte entscheidend ist: zielgerichtete und effiziente Führung. Wer hat welche Kompetenzen? Welche Methoden werden für die Führung eingesetzt? In welchen Abständen treffen sich die Verantwortlichen? Wie sieht das Management offener Punkte aus?
Das Führungssystem bildet den Führungsprozess ab
In der Regel arbeitet eine für die Projektplanung verantwortliche Person mit einer Reihe von unterstützenden Softwareprogrammen. Dadurch sind die Führungsinformationen oft in verschiedenen Systemen verstreut, was eine effiziente und zielgerichtete Datenverfolgung sehr schwierig macht.
Wie kann der Prozess der Führung, die Handlung des Führens, abgebildet und nachhaltig dokumentiert werden? Im Gegensatz zu den verschiedenen Programmen, aus denen der Führende Daten und Fakten für Entscheidungen sammelt, bildet das Führungssystem den Prozess der Führung der Projektplanung systematisch ab und beantwortet folgende Fragen: An welchem Punkt des Projekts befinden wir uns? Wie können wir Fortschritt quantifizieren und mögliche Risiken und Engpässe erkennen, definieren und einschätzen?
Im Folgeartikel «Effiziente und zielgerichtete Projektdurchführung (Teil 2)» konzentriere ich mich auf Führungsmeetings, proaktives Risikomanagement und die Frage, ob es eine Möglichkeit gibt, Führung zu quantifizieren.
Über den Autor:
Robert Sutz ist CEO der TimeWinner AG, Wallisellen, Schweiz. TimeWinner AG entwickelt und vermarktet das internetbasierte Führungssystem TimeWinner.
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