Die heutige IT in ihrer Rolle als Dienstleister für das Unternehmen erfordert ein sofortiges Umdenken bei der Verwaltung von Ressourcen und Konfigurationsdaten.
Wenn der Datenspeicher nicht flexibel genug ist, können die aus dem Service-Lifecycle-Management (SLM) resultierenden Anforderungen möglicherweise nicht in ausreichendem Mass erfüllt werden, und die Bereitstellung der CMDB-Services könnte nicht wie erwartet oder so effizient wie gewünscht sein.
Heutzutage verwendete Konfigurationsmanagement-Datenbanken (CMDB) dienen als rudimentäre Datenpools und drohen, hauptsächlich aus Marketinggründen zu existieren.
Eine fundierte Datenerfassung – weit über den heutigen Standard hinaus – ist notwendig!
Ein nützliches, effizientes und aktives Service-Lifecycle-Management (SLM) erfordert eine umfassende unternehmensweite Serviceorientierung und ein unternehmensübergreifendes Service-Management.
Um dieses Ziel zu erreichen, ist eine homogene und fundierte Service-Datenbank mit Schwerpunkt auf «Service» grundlegend. Beim Aufbau dieser Datenbank ist der erste Schritt die Definition eines Service-Katalogs, der es ermöglicht, alle Services einschliesslich ihrer Beziehungen zu identifizieren. Dabei ist es besonders wichtig, dass alle IT-Services Business-Services zugeordnet werden. Dies ermöglicht dem Business Service Management (BSM) die Durchführung von Impact-Analysen in einem bisher undenkbaren Ausmass.
Eine Service-CMDB (S-CMDB) bietet mehr
Die für den Service-Katalog gesammelten Daten müssen zusammen mit den üblichen Daten aus anderen IT-Bereichen wie Project Portfolio Management (PPM), IT-Entwicklung und IT-Service-Management (ITSM) gespeichert werden.
Enabler für umfassendes Service-Portfolio-Management
Die für PPM, IT-Entwicklung und ITSM erstellte gemeinsame Datenerfassung ermöglicht eine effiziente ganzheitliche Sicht auf alle IT- und sonstigen Projekte und dient wiederum als Grundlage für das gezielte Service-Portfolio-Management.
Herkömmliche CMDBs müssen erweitert werden, wenn sie den Anforderungen von S-CMDBs gerecht werden und den erwarteten hohen Nutzen für die IT erzielen wollen.
Über den Autor:
Andreas Schegg, ITIL- und Configuration-Management-Experte, ist Senior Consultant bei Ontrex AG, Winterthur, Schweiz.
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