Kategorie: Business & Kultur

Unternehmensführung, Unternehmenskultur, Leadership

  • PPM – Gartner verursacht Verwirrung

    Ähnliche Unklarheiten wie beim Begriff „Portfolio Management“ sind beim Begriff „Project Portfolio Management“ zu beobachten. Software-Anbieter, die auf Trendwellen reiten wollen, tun ihr Bestes, um diese Unklarheit zu verstärken. Marktteilnehmer scheuen sich nicht, ihre Lösungen „Project & Portfolio Management“ (PPM) zu nennen.

    Gartner verwendet in seiner neuesten Studie PPM zur Kategorisierung von Project & Portfolio Management und bündelt dabei zwei Disziplinen: PPM (Project Portfolio Management) und PM (Project Management). Dies führt dazu, dass einfache Projektmanagement-Tools mit geringer Portfolio-Funktionalität plötzlich als PPM bezeichnet werden.

    Project Portfolio Management ist jedoch klar definiert: Es ist die zentralisierte Verwaltung eines oder mehrerer Portfolios, die die Identifizierung, Priorisierung, Genehmigung, Verwaltung und Kontrolle von Projekten und Programmen umfasst, um spezifische strategische Geschäftsziele zu erreichen.

    Fazit: Project Portfolio Management deckt im Gegensatz zur Gartner-Definition keine Implementierungsaspekte von Projekten und Programmen ab. Es ist eine eigenständige Managementdisziplin, die klar von der Projektdurchführung zu trennen ist.

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  • Projektportfolio – Hype und mehr

    Das Projektportfolio einer Organisation ist die Gesamtheit aller ihrer geplanten Initiativen, aktiven Projekte und Programme. Spätestens mit der Genehmigung eines Projekts oder Programms tritt es in das Projektportfolio ein. Nach seinem offiziellen Ende wird es daraus entfernt.

    Was ist ein Projektportfolio?

    Ein Projektportfolio wird durch mehrere Kriterien strukturiert: Budget, Dauer, Themenbereich, verantwortliche Abteilung. Schlüsselkennzahlen sind oft der strategische Beitrag des Projekts, das geschätzte Risiko, Projektressourcen und finanzielle Kennzahlen wie Kapitalwert und Return on Investment.

    HP PPM erfüllt durch seine Module für Projektportfolio und Demand Management all diese Anforderungen und bietet darüber hinaus noch wesentlich mehr Funktionalität.

    Fazit: Ein Projektportfolio ist mehr als ein Trendwort. Es ist ein unverzichtbares strategisches Managementinstrument für IT-Organisationen, das – richtig eingesetzt – die Ausrichtung aller Projekte auf die Unternehmensziele sicherstellt.

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  • Lifecycle Management – HP BTO macht es möglich

    Dieser Artikel zeigt, wie Application Lifecycle Management für grosse SAP-Installationen implementiert werden kann – basierend auf HP Business Technology Optimization (BTO) Software.

    Komplexe SAP-Systemlandschaft

    Grosse SAP Business Suites können ausserordentlich komplex sein, mit verschiedenen Systemlandschaften, die aus Entwicklungs-, Qualitätssicherungs- und Produktionssystemen bestehen. Geschäftsprozesse laufen durch verschiedene ABAP-Systeme wie SAP CRM, SAP ERP und SAP BW.

    SAP Application Lifecycle Management mit HP-Produkten

    Eine Lifecycle-Management-Umgebung für grosse SAP-Umgebungen, basierend auf HPs Software-Produkten, integriert:

    • HP Quality Center: Proaktive Qualitätssicherung – testbezogene Daten werden zum richtigen Zeitpunkt gesammelt, geändert und validiert
    • HP BAC (Business Availability Center): Mehrdimensionale Impact-Analysen auf Business-Service-Ebene in allen Entwicklungs- und Testphasen
    • SAP Solution Manager: Sicherstellung, dass geeignete Objekte in die SAP-Systemlandschaften transportiert werden
    • HP PPM: Digitalisierung, Integration und Automatisierung der Prozesse – Kommunikation mit sämtlicher im Entwicklungszyklus eingesetzter Software

    Fazit: Zumindest im Kontext einer SAP-Umgebung halten die Versprechen des HP BTO Marketings in sehr realistischer Weise stand. HP BTO ermöglicht den pragmatischen Aufbau und erfolgreichen Betrieb eines Application Lifecycle Management.

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  • ERP4IT – die Vision findet ihren Weg in die Wikipedia

    Enterprise Resource Planning für die Informationstechnologie (ERP for IT, ERP4IT) beschreibt die Automatisierung der Informationstechnologie (IT). ERP4IT konzentriert sich auf die automatisierte IT selbst und nicht auf die Automatisierung von Geschäftsprozessen durch IT.

    IT-Organisationen definieren langfristige Strategien, integrieren sie in ihre Geschäftsmodelle und bieten der Unternehmung angemessene IT-Services an. Integrierte Systeme, die ein lebenszyklusorientiertes IT-Management unterstützen, bilden ein ERP4IT.

    In Analogie zu etablierten ERP-Systemen (Enterprise Resource Planning), die den Einsatz kritischer Ressourcen verwalten, zielt ERP4IT auf eine prozessorientierte Lösung ab. Im Gegensatz zur klassischen ERP-Software (Geld, Produktivkapital, Menschen, Lagerbestand oder Informationen) rückt beim neuen Konzept ERP4IT die Information der IT in den Vordergrund. ERP4IT zielt daher auf die Verwaltung komplexer Datenstrukturen innerhalb von Datenbanken und deren Bereitstellung in aggregierter Form für verschiedene Stakeholder.

    Aufgrund eines grossen Bedarfs, aber fehlender Standards und Anwendungen wird der Ruf nach einer ERP4IT-Lösung lauter. Dementsprechend hat ERP4IT seinen Weg in die Wikipedia gefunden.

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