Kategorie: Business & Kultur

Unternehmensführung, Unternehmenskultur, Leadership

  • Proof of Concept – weniger Risiko bei Systemimplementierungen

    Proof of Concept – weniger Risiko bei Systemimplementierungen. Ein gut durchgeführter Proof of Concept (PoC) ist eine der wirksamsten Risikominderungsmassnahmen bei SAP-Projekten.

    Wann ist ein PoC sinnvoll?

    • Bei der Einführung neuer SAP-Module oder Technologien
    • Bei der Integration von SAP mit Non-SAP-Systemen
    • Bei der Implementierung neuer ALM-Werkzeuge
    • Wenn grundlegende technische oder prozessuale Fragen ungeklärt sind

    Erfolgsfaktoren für einen PoC:

    • Klare Abgrenzung: Was soll bewiesen werden?
    • Echte Daten und realistische Szenarien verwenden
    • Feste Erfolgskriterien vorab definieren
    • Zeitlimit setzen (typisch 2-4 Wochen)
    • Ergebnisse dokumentieren und kommunizieren

    Fazit: Ein PoC kostet Zeit und Geld – aber deutlich weniger als ein gescheitertes Vollprojekt. Für alle komplexen SAP-Implementierungen empfiehlt beteo einen strukturierten PoC.

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  • Proaktives Impact Management – die Basis für BTO

    Proaktives Impact Management – die Basis für Business Technology Optimization. Ohne systematisches Impact Management bleibt BTO eine Absichtserklärung.

    Was ist proaktives Impact Management?

    Proaktives Impact Management bedeutet: Auswirkungen von Änderungen werden analysiert und gesteuert, bevor die Änderung umgesetzt wird – nicht erst nach einem Produktionsproblem.

    Die drei Dimensionen des Impact Managements:

    • Technischer Impact: Welche Programme, Datenbanktabellen und Schnittstellen sind betroffen?
    • Business-Impact: Welche Business-Prozesse, Transaktionen und Benutzerrollen sind betroffen?
    • Organisatorischer Impact: Welche Teams müssen informiert, einbezogen oder geschult werden?

    Werkzeuge für proaktives Impact Management:

    • ABAP-Analysewerkzeuge (z.B. Panaya, Intellicorp) für technischen Impact
    • Business Process Change Analyzer (BPCA) für Business-Impact
    • SAP Solution Manager für orchestrierte Verwaltung des gesamten Prozesses

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  • Lifecycle Management – kein Schmerz, kein Gewinn!

    Lifecycle Management – kein Schmerz, kein Gewinn! Die Einführung von Application Lifecycle Management erfordert Veränderungen – und Veränderungen sind nie schmerzlos.

    Die Einführung von ALM verändert Arbeitsweisen fundamental: Entwickler müssen Transport-Requests vollständiger dokumentieren, Tester müssen Impact-Analysen durchführen bevor sie testen, Projektleiter müssen Change Requests formal genehmigen.

    Typische Widerstände:

    • „Das haben wir früher auch ohne diese Prozesse geschafft“
    • „Zu bürokratisch“
    • „Wir haben keine Zeit für das alles“

    Der Gewinn nach dem Schmerz:

    • Deutlich weniger Produktionskrisen und Notfalleinsätze
    • Transparenz über alle Änderungen im System
    • Reduzierter Testaufwand durch bessere Selektivität
    • Compliance-Sicherheit ohne Mehraufwand

    Fazit: Der kurzfristige Schmerz der Veränderung ist der Preis für den langfristigen Gewinn. Organisationen, die diesen Schritt nicht wagen, zahlen einen anderen Preis: laufende Krisen, hohe Kosten und ständige Unsicherheit.

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  • Lifecycle Management – ein Albtraum?

    Lifecycle Management – ein Albtraum? Für viele SAP-Organisationen ist Application Lifecycle Management noch immer mit negativen Assoziationen verbunden: komplex, teuer, bürokratisch. Warum – und wie ändert man das?

    Warum ALM als Albtraum wahrgenommen wird:

    • Schlechte frühere Erfahrungen mit Tools, die mehr Overhead als Nutzen gebracht haben
    • Zu viele Prozessschritte ohne erkennbaren Mehrwert
    • ALM als isolierte IT-Disziplin ohne Business-Beteiligung
    • Fehlende Executive-Unterstützung

    Wie man den Albtraum beendet:

    • Mit Quick Wins starten: Automatisiertes Transport-Management liefert sofort messbare Ergebnisse
    • Business-Nutzen in den Vordergrund stellen, nicht technische Prozesse
    • Schrittweise einführen: lieber wenige Prozesse gut als viele schlecht
    • Erfolge kommunizieren und feiern

    Fazit: Gut implementiertes ALM ist kein Albtraum, sondern eine Erleichterung – wenn man es mit dem richtigen Ansatz angeht.

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  • BTO – Anwendungsentwicklung als Lifecycle-Prozess

    Business Technology Optimization (BTO) – Anwendungsentwicklung als Lifecycle-Prozess. HP’s BTO-Konzept positioniert Anwendungsentwicklung nicht als einmaligen Akt, sondern als kontinuierlichen Verbesserungsprozess.

    BTO integriert Anforderungsmanagement, Entwicklung, Testing und Betrieb in einem durchgängigen Prozess. Im SAP-Kontext bedeutet dies:

    • Jede SAP-Änderung wird im Kontext des gesamten Anwendungsportfolios betrachtet
    • Impact-Analysen erfolgen über Systemgrenzen hinweg (ABAP, Java, Non-SAP)
    • Qualitätssicherung ist in jeden Prozessschritt integriert, nicht nur am Ende
    • Betriebsdaten fliessen zurück in die Planung neuer Entwicklungen

    Fazit: BTO ist die Antwort auf die zunehmende Komplexität moderner SAP-Landschaften. Es liefert den Rahmen für ein wirklich integriertes Application Lifecycle Management.

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  • Lifecycle Management – was es braucht

    Lifecycle Management – was es braucht. Was sind die notwendigen Voraussetzungen für ein erfolgreiches Application Lifecycle Management in SAP-Umgebungen?

    Technische Voraussetzungen:

    • Umfassende CMDB (Configuration Management Database) als Datenbasis
    • Integriertes Transportmanagementsystem mit Konsistenzprüfung
    • Testmanagementsystem mit direkter Anbindung an Change Requests
    • Impact-Analyse-Werkzeuge für technische und Business-Objekte

    Prozessuale Voraussetzungen:

    • Definierter Change-Request-Prozess mit klaren Genehmigungsworkflows
    • Verbindliche Qualitätsgates vor Produktivsetzungen
    • Regelmässige Architektur-Reviews

    Organisatorische Voraussetzungen:

    • Klare Ownership für ALM-Prozesse und -Werkzeuge
    • Top-Management-Commitment
    • Dedizierte ALM-Kompetenzstelle im Unternehmen

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  • Der Zyklus über dem Entwicklungszyklus

    Der Zyklus über dem Entwicklungszyklus. Application Lifecycle Management ist mehr als Entwicklungsmanagement – es ist der übergeordnete Rahmen, der alle Phasen des Software-Lebenszyklusses steuert.

    Typische Entwicklungszyklen konzentrieren sich auf: Anforderung → Design → Entwicklung → Test → Deployment. Was dabei fehlt: der übergeordnete Managementzyklus, der sicherstellt, dass jede dieser Phasen in einem grösseren Kontext stattfindet.

    Der übergeordnete ALM-Zyklus umfasst:

    • Strategische Planung und Portfolio-Management (welche Initiativen werden umgesetzt?)
    • Impact-Analyse (welche Auswirkungen haben Änderungen auf das bestehende System?)
    • Qualitätssicherung über den gesamten Lebenszyklus (nicht nur in der Testphase)
    • Wissensmanagement und Dokumentation (Lernen aus jedem Zyklus)
    • Kontinuierliche Verbesserung des Prozesses selbst

    Fazit: Ohne diesen übergeordneten Zyklus bleibt Application Lifecycle Management ein Schlagwort. Mit ihm wird es zum Motor kontinuierlicher Qualitätsverbesserung.

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  • Management als Kulturarbeit

    Management als Kulturarbeit. Die Organisationskultur ist der unsichtbare Rahmen, der Erfolg oder Misserfolg von IT-Projekten massgeblich beeinflusst.

    SAP-Projekte scheitern selten an technischen Problemen – häufiger an kulturellen: mangelnde Bereitschaft zur Standardisierung, fehlendes Vertrauen zwischen Business und IT, Silodenken in Abteilungen.

    Management als Kulturarbeit bedeutet:

    • Aktive Gestaltung der Zusammenarbeitskultur zwischen Business und IT
    • Vorbildfunktion in der Nutzung neuer Tools und Prozesse
    • Konsequentes Einfordern von Standards und Compliance
    • Schaffung psychologischer Sicherheit für die Benennung von Problemen

    Fazit: Wer SAP-ALM-Projekte erfolgreich führen will, muss zuallererst als Kulturführer agieren – nicht nur als technischer Projektleiter.

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  • Fetische des Wandels

    Fetische des Wandels. Change Management ist in vielen Organisationen zu einem Selbstzweck geworden – losgelöst von konkreten Ergebnissen.

    Typische „Change-Fetische“ in IT-Projekten:

    • Der Methoden-Fetisch: Die Methode (ITIL, PRINCE2, SAFe) wird zur Religion, statt pragmatisch eingesetzt zu werden
    • Der Tool-Fetisch: Neue Software soll Change von selbst ermöglichen – ohne Prozess- und Kulturarbeit
    • Der Workshop-Fetisch: Endlose Workshops ersetzen Entscheidungen
    • Der Konsens-Fetisch: Nichts wird entschieden, bis alle zustimmen – was bedeutet, dass nichts entschieden wird

    Fazit: Effektiver Wandel erfordert klare Ziele, mutige Entscheidungen und konsequente Umsetzung – nicht mehr Methoden, Tools oder Workshops.

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  • HP PPM Best Practices – Von der Idee zur Spezifikation

    HP PPM Best Practices – Von der Idee zur Spezifikation. Wie aus einer Geschäftsidee ein vollständig spezifizierter, genehmigter Projektauftrag wird – mit HP PPM als Rückgrat des Prozesses.

    Der Weg von der Idee zur Spezifikation:

    1. Ideenerfassung (Demand Management): Strukturierte Erfassung aller Initiativen mit Business-Kontext, Priorität und erwartetem Nutzen
    2. Erstbewertung: Schnellcheck auf strategische Relevanz und grundsätzliche Machbarkeit
    3. Business Case Erstellung: Detaillierte Kosten-Nutzen-Analyse mit Impact-Abschätzung
    4. Genehmigungsprozess: Formeller Review durch Portfolio-Board mit definierten Entscheidungskriterien
    5. Spezifikationsphase: Detaillierte Anforderungserhebung mit direkter Verknüpfung zum späteren SAP-Change-Request

    Fazit: HP PPM ermöglicht es, diesen Prozess vollständig zu digitalisieren und zu automatisieren – von der ersten Idee bis zum genehmigten Projekt in einem durchgängigen System.

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