Kategorie: Business & Kultur

Unternehmensführung, Unternehmenskultur, Leadership

  • Business und IT – Change-Impact muss gemanagt werden

    Business und IT – Change-Impact muss gemanagt werden. Änderungen in SAP-Systemen haben weitreichende Auswirkungen auf Business-Prozesse, die systematisch analysiert und gesteuert werden müssen.

    Das Problem: Unkontrollierte Change-Auswirkungen

    In den meisten SAP-Organisationen werden Änderungen technisch umgesetzt, ohne ihre vollständigen Auswirkungen auf Business-Prozesse, abhängige Systeme und Endbenutzer zu kennen. Die Folgen: unerwartete Produktionsausfälle, nicht getestete Business-Szenarien und hoher Reparaturaufwand.

    Die Lösung: Proaktives Change-Impact-Management

    • Technische Impact-Analyse: Welche Programme, Transaktionen und Datenbankstrukturen werden berührt?
    • Business Impact-Analyse: Welche Business-Prozesse sind betroffen? Welche Rollen und Endbenutzer?
    • Test-Impact-Analyse: Welche Testfälle müssen ausgeführt werden?
    • Kommunikations-Impact: Wer muss über die Änderung informiert werden?

    Fazit: Change-Impact-Management ist die Brücke zwischen technischer SAP-Umsetzung und Business-Realität. Ohne es ist jede SAP-Änderung ein kalkuliertes Risiko.

    🇬🇧 Read this post in English

  • Nur motivierte Benutzer machen IT-Projekte erfolgreich

    Nur motivierte Benutzer machen IT-Projekte erfolgreich. Technisch perfekte SAP-Implementierungen scheitern regelmässig an mangelnder Benutzerakzeptanz – ein unterschätzter Risikofaktor.

    Warum Benutzermotivation entscheidend ist:

    • SAP-Systeme werden nur dann ihre volle Wirkung entfalten, wenn Benutzer sie vollständig und korrekt nutzen
    • Datenbasis und Prozessqualität hängen direkt von der Benutzerkonformität ab
    • Workarounds und Umgehungslösungen motivierter Mitarbeiter können die beste Systemarchitektur untergraben

    Massnahmen zur Förderung der Benutzermotivation:

    • Frühzeitige Einbindung der Benutzer in die Anforderungserhebung
    • Transparente Kommunikation über Projektziele und Auswirkungen
    • Praxisnahe Schulungen mit echten Anwendungsszenarien
    • Feedbackschleifen nach Go-live zur schnellen Behebung von Usability-Problemen

    Fazit: Change Management und Benutzermotivation sind keine „soft factors“ – sie sind kritische Erfolgsfaktoren, die genauso zu planen und zu steuern sind wie technische Anforderungen.

    🇬🇧 Read this post in English

  • HP PPM Best Practices – Der Schlüssel zum Erfolg

    HP PPM Best Practices – der Schlüssel zum Erfolg. Aus jahrelanger Projekterfahrung mit HP PPM (Project and Portfolio Management) hat beteo die kritischen Erfolgsfaktoren identifiziert.

    Top-5-Best-Practices für HP PPM-Implementierungen:

    1. Sauberes Demand Management: Jede Initiative muss durch einen definierten Intake-Prozess – mit Business Case und Priorisierungskriterien – bevor Ressourcen zugeteilt werden
    2. Ressourcenmanagement ernst nehmen: HP PPM kann nur dann realistische Kapazitätspläne erstellen, wenn Ressourcenverfügbarkeiten vollständig und aktuell gepflegt sind
    3. Integrierte Impact-Analyse: Die Verknüpfung von HP PPM mit CMDB und ALM-Daten ermöglicht präzise Aufwandsschätzungen
    4. Schrittweise Einführung: Nicht alle Module auf einmal implementieren – mit Demand Management und Projektcontrolling beginnen, dann ausbauen
    5. Change Management nicht vergessen: HP PPM verändert Arbeitsweisen grundlegend – Benutzerakzeptanz ist ebenso wichtig wie technische Konfiguration

    🇬🇧 Read this post in English

  • Happy Birthday beteo!

    beteo feiert Geburtstag! beteo – spezialisiert auf SAP Application Lifecycle Management – blickt auf ein erstes erfolgreiches Geschäftsjahr zurück.

    In diesem Jahr haben wir unsere Vision von SAP ALM weiterentwickelt, zahlreiche Kunden bei der Optimierung ihres SAP Transport-Managements und ihrer Impact-Analyse-Prozesse begleitet und unseren Blog als Plattform für den Wissensaustausch in der SAP-Community etabliert.

    Wir danken unseren Kunden, Partnern und Lesern für das Vertrauen und die konstruktiven Diskussionen. beteo wird weiterhin unabhängige, praxisnahe Einblicke in SAP ALM bieten – unbeeinflusst von Vendor-Interessen, fokussiert auf den echten Mehrwert für unsere Kunden.

    🇬🇧 Read this post in English

  • HP PPM und MS Project – Synergiepotenzial mit Herausforderungen

    HP PPM und MS Project – Synergiepotenzial mit Herausforderungen. Eine kritische Analyse der Integration zweier führender Projektmanagement-Werkzeuge.

    HP PPM (ehemals Mercury IT Governance) und Microsoft Project sind in vielen IT-Organisationen nebeneinander im Einsatz. Während HP PPM auf strategisches Portfolio-Management ausgerichtet ist, dominiert MS Project in der operativen Projektplanung.

    Synergiepotenziale:

    • HP PPM kann als übergeordnete Steuerungsebene fungieren, MS Project für die detaillierte Planung
    • Bidirektionaler Datenaustausch kann Doppelerfassungen vermeiden
    • Ressourcendaten aus MS Project können in HP PPM für die Kapazitätsplanung genutzt werden

    Herausforderungen:

    • Komplexität der Integration ist oft unterschätzt
    • Datenkonsistenz zwischen beiden Systemen muss aktiv gesichert werden
    • Unterschiedliche Planungskonzepte erfordern Mapping-Aufwand

    Fazit: Die Integration von HP PPM und MS Project ist möglich, aber kein Selbstläufer. Eine klare Aufgabenteilung und sorgfältige Integrationsarchitektur sind Voraussetzung für den Erfolg.

    🇬🇧 Read this post in English

  • Globale Schweizer Start-ups – Schulter an Schulter

    Pressemitteilung: Globale Schweizer Start-ups stehen Schulter an Schulter. beteo als Schweizer IT-Beratungsunternehmen mit internationalem Fokus auf SAP Application Lifecycle Management positioniert sich im globalen Markt.

    Schweizer IT-Start-ups zeichnen sich durch eine einzigartige Kombination aus technischer Exzellenz, Schweizer Qualitätsanspruch und globalem Denken aus. beteo steht für dieses Profil im Bereich SAP ALM-Beratung.

    beteo bietet seinen Kunden spezialisiertes Know-how in den Bereichen SAP Transport-Management, Impact-Analyse und Application Lifecycle Management – mit dem Anspruch, den internationalen Standard zu setzen.

    🇬🇧 Read this post in English

  • beteo Miniguides – Projektzusammenarbeit

    beteo Miniguide: Projektzusammenarbeit. Effektive Zusammenarbeit in Projekten ist ein entscheidender Erfolgsfaktor – besonders in grossen, verteilten SAP-Implementierungsprojekten.

    Herausforderungen der Projektzusammenarbeit:

    • Verteilte Teams an verschiedenen Standorten
    • Unterschiedliche Fachkulturen (Business vs. IT)
    • Parallele Arbeitsstränge mit gegenseitigen Abhängigkeiten
    • Hoher Kommunikationsaufwand bei Änderungen

    Best Practices für erfolgreiche Projektzusammenarbeit:

    • Einheitliche Kollaborationsplattform für alle Projektbeteiligten
    • Klare Kommunikationsrichtlinien und -kanäle
    • Regelmässige Statusmeetings mit strukturierter Agenda
    • Integriertes Dokumentenmanagement mit Versionskontrolle
    • Klare Eskalationswege bei Problemen

    🇬🇧 Read this post in English

  • beteo Miniguides – P&PM Marktübersicht

    beteo Miniguide: P&PM (Project & Portfolio Management) Marktübersicht. Eine Übersicht der führenden Software-Lösungen für Projektportfolio-Management mit einer kritischen Einordnung ihrer Stärken und Schwächen.

    Die wichtigsten PPM-Lösungen im Marktüberblick umfassen führende Produkte wie HP PPM (ehemals Mercury ITG), Oracle Primavera, Microsoft Project Server sowie spezialisierte Nischenlösungen.

    beteo empfiehlt bei der Auswahl einer PPM-Lösung auf folgende Kriterien zu achten:

    • Integriertes Demand Management: Von der Idee über die Genehmigung bis zur Umsetzung in einem System
    • Impact-Analyse-Fähigkeiten: Unterstützung für die Abschätzung des Aufwands neuer Initiativen
    • Ressourcenmanagement: Realistische Kapazitätsplanung über alle Projekte hinweg
    • SAP-Integration: Anbindung an den SAP Solution Manager und das SAP Transport-Management

    🇬🇧 Read this post in English

  • Projektportfolio-Management – Miniguide

    beteo Miniguide: Projektportfolio-Management (PPM). Dieser kompakte Leitfaden gibt einen Überblick über die wichtigsten PPM-Konzepte und Best Practices für IT-Organisationen.

    Was ist PPM?

    Projektportfolio-Management ist die zentralisierte Verwaltung aller Projekte und Programme einer Organisation mit dem Ziel, die richtigen Projekte zur richtigen Zeit mit den richtigen Ressourcen im richtigen organisatorischen Umfeld umzusetzen.

    Kernelemente eines PPM-Systems:

    • Ideensammlung und -bewertung (Demand Management)
    • Business Case und Machbarkeitsstudie
    • Priorisierung und Genehmigung
    • Ressourcenplanung und -allokation
    • Projektcontrolling und Statusberichterstattung
    • Portfolio-Optimierung und strategische Ausrichtung

    PPM vs. Projektmanagement: PPM und Projektmanagement sind komplementäre, aber klar voneinander zu trennende Disziplinen. PPM entscheidet, WELCHE Projekte durchgeführt werden; Projektmanagement steuert WIE sie durchgeführt werden.

    🇬🇧 Read this post in English

  • PPM – Alibi ohne Impact-Analyse

    Projektportfolio und Projektportfolio-Management (PPM) sind etablierte Begriffe, die in vielen Branchen und von Software-Anbietern intensiv genutzt werden. Es gibt Standards und Software-Lösungen, die die Planung und Steuerung von Ideen, Initiativen und Projekten unterstützen. Erfüllen diese Ansätze und Tools aber wirklich die tatsächlichen Bedürfnisse von Organisationen?

    Priorisierungsprozess für das Portfolio

    Aufgrund begrenzter Ressourcen einer Unternehmung und besonders ihrer IT-Organisation ist in der Regel ein Portfolio-Priorisierungsprozess vorhanden. Gewichtungskriterien: strategische Ausrichtung, Kosten, quantitative und qualitative Nutzen, Risiken, benötigte Ressourcen, organisatorische Auswirkungen.

    Impact-Analyse – kritischer Erfolgsfaktor für die Projektplanung

    Wie plant eine IT-Organisation Ressourcen, bewertet Risiken, identifiziert Abhängigkeiten und prognostiziert den zukünftigen Aufwand? Der beste Prozess ist nutzlos, wenn die relevanten Daten nicht verfügbar sind.

    Werkzeugbasierte Impact-Analyse muss in die Prozesse und das Datenmanagement der IT integriert werden. IT-Management erhält ein Werkzeug, um neue Initiativen früh detaillierter abzuschätzen, Risiken und Massnahmen präziser zu bewerten, Abhängigkeiten aufzuzeigen und Ressourcen effektiv und effizient zuzuweisen.

    Fazit: Angemessene Prozesse, definierte Gewichtungskriterien und klare Verantwortlichkeiten bilden die Basis für einen erfolgreichen Portfolio-Priorisierungsprozess. Um der IT-Organisation präzise und aussagekräftige Schätzungen zu ermöglichen, müssen jedoch die notwendigen Tools für die Datenhaltung und Impact-Analysen vorhanden sein.

    🇬🇧 Read this post in English