Kategorie: SAP ALM

SAP Application Lifecycle Management – Change Control, Solution Manager, Transport, Upgrades

  • SAP xRPM und HP PPM – Komplementäre Lösungen?

    SAP xRPM und HP PPM – Komplementäre Lösungen? Eine kritische Einschätzung von zwei konkurrierenden und potenziell komplementären PPM-Plattformen.

    SAP xRPM (Resource and Portfolio Management) und HP PPM konkurrieren im PPM-Markt. Für Unternehmen, die sowohl eine starke SAP-Basis als auch HP-Tools im Einsatz haben, stellt sich die Frage der optimalen Positionierung.

    SAP xRPM: Stark integriert in die SAP-Welt, native Anbindung an SAP-Projektmanagement und -abrechnung. Schwäche: Impact-Analyse und strategisches Portfolio-Management weniger ausgeprägt.

    HP PPM: Überlegenes Portfolio-Management und Demand Management, starke Integration mit HP QC für Testmanagement. Schwäche: SAP-native Integration muss aufgebaut werden.

    Fazit: Für reine SAP-Umgebungen kann xRPM die Wahl sein. Für heterogene Umgebungen mit starkem ALM-Fokus ist HP PPM meist die überlegene Lösung. Eine echte Komplementarität ist in der Praxis schwer zu realisieren – Unternehmen sollten eine klare Primärentscheidung treffen.

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  • SAP Suchleitfaden

    Die Suche nach den richtigen Informationen im SAP-Informationsdschungel kann sehr zeitaufwändig sein. Dieser Leitfaden soll SAP-Fachleuten helfen, im Internet schnell Antworten auf typische Fragen zu finden.

    Wichtige Suchquellen für SAP-Fachleute:

    • Allgemein / Nomenklatur: Wikipedia (SAP AG, SAP ERP), SAP Glossar (Deutsch/Englisch), SAP Designguild (Abkürzungen)
    • Ausbildung: SAP Education Katalog, SAP TechEd Veranstaltungen, SDN eLearning
    • Releases: Product Availability Matrix (PAM), Service Pack Schedule, ERP Solution Browser
    • Fehlerbehebung: SAP Service Marketplace (OSS Notes / SAP Notes), SDN Foren, SAP Community
    • Implementierung: Best Practice Bibliothek, Implementation Guide (IMG), ASAP Methodik

    Dieser Leitfaden erhebt keinen Anspruch auf Vollständigkeit und berücksichtigt keine versionsspezifischen Informationsbedürfnisse. Er dient als pragmatischer Einstiegspunkt für die häufigsten Suchanfragen im SAP-Umfeld.

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  • SAP Template-Verteilung – eine Einbahnstrasse?

    Inkonsistente Customizing-Einstellungen – ein typisches Problem dezentraler SAP-Systeme

    Grosse SAP-Installationen mit mehreren dezentralen Systemlandschaften haben Schwierigkeiten, SAP-Customizing-Einstellungen unternehmensübergreifend konsistent zu halten. Konventionelle Ansätze wie das SAP Template Customizing führen unweigerlich zu Inkonsistenzen. Ein konsistentes System zu erhalten erfordert enormen Aufwand.

    Konventioneller SAP Unternehmens-Template-Rollout

    In den meisten SAP-Installationen stellt das zentrale Customizing die Integrität der SAP-Gesamtunternehmensstruktur sicher. Es wird auf einem zentralen SAP-Template-Customizing-Mandanten aufgebaut und gepflegt. Von dort wird es in verschiedene dezentrale Customizing-Entwicklungssysteme transportiert.

    SAP-Unternehmens-Templates, die auf diese Weise transportiert werden, werden auf den dezentralen Customizing-Mandanten aktiviert. Lokal durch weitere Customizing-Templates angereichert, werden sie schliesslich durch das Transportmanagementsystem (TMS oder CTS) in dezentrale Systemlandschaften transportiert.

    Es liegt auf der Hand, dass bei einem solchen Verfahren dezentrale Customizing-Änderungen das Risiko eingehen, auf Customizing angewendet zu werden, das im zentral verwalteten Unternehmens-Template konfiguriert wurde. Die Folge ist eine Inkonsistenz zwischen dem zentralen und dezentralen Template.

    SAP Unternehmens-Template-Schutz mit SAP Solution Manager

    Es ist nicht allgemein bekannt, dass das obige Inkonsistenzproblem mit Systemunterstützung von SAP behoben werden kann. Der SAP Solution Manager kann für diesen Zweck eingesetzt werden. Richtig konfiguriert kann er verhindern, dass Entwickler zentrale Template-Anpassungen überschreiben, wenn sie lokale dezentrale Systemlandschaften modifizieren – eine sehr effektive automatisierte Qualitätssicherungsmassnahme.

    Fazit: Diese Qualitätssicherungsmassnahme für den Rollout von SAP-Unternehmens-Templates kann selbst nach mehrfachen zentralen und dezentralen Modifikationen und Rollouts eingeführt werden.

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