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  • HP BTO Software Centers – Übersicht

    HP bietet eine Reihe von BTO Centers an. Diese Software-Pakete unterstützen im Rahmen einer BTO-Strategie spezifische Phasen des Applikationslebenszyklus. Die folgende Übersicht soll Licht in den HP-BTO-Dschungel bringen.

    IT STRATEGIE

    • Project and Portfolio Management Center (CIO Office)
      Die IT-Management-Lösung ermöglicht die Steuerung und Dokumentation von Unternehmensprozessen, insbesondere hinsichtlich der Optimierung von Prioritäten, Mitarbeitern und Prozessen in IT-Organisationen. Dafür stehen Module für Portfolio-, Nachfrage-, Zeit-, Änderungs-, Projekt-, Ressourcen-, Finanz- und Programmmanagement zur Verfügung.
    • SOA Center (CTO Office)
      Die HP-BTO-Lösungen für Governance, Qualität und Management serviceorientierter Architekturen (SOA) helfen Kunden dabei, wirtschaftliche Risiken in SOA-Projektphasen zu minimieren und eine umfassend gesteuerte, geschäftsorientierte SOA-Basis zu schaffen.

    APPLIKATIONSENTWICKLUNG

    • Quality Center
      Mit HP Quality Center ist ein unternehmensweiter Austausch von Informationen über Testanforderungen, Testplanung, Testdurchführung und Fehlerberichterstattung möglich sowie die Prüfung auf Web-Sicherheitslücken über das gesamte Test- und Entwicklungsteam hinweg.
    • Performance Center
      HP Performance Center bietet eine Echtzeitsimulation des maximalen durch Kundenanfragen geforderten Zugriffs mittels aktiver virtueller Benutzereingaben der Anwendungen. Dies ermöglicht eine Systemoptimierung vor dem «Going Live» und stellt die gewünschte kontinuierliche Verfügbarkeit sicher.
    • Application Security Center
      Durch die Technologien des HP Application Security Center können Sicherheitslücken in Webanwendungen über den gesamten Lebenszyklus hinweg identifiziert und bewertet werden – von der Entwicklung über die Qualitätskontrolle bis zum Betrieb.

    (IT) BETRIEB

    • HP Universal CMDB
      HP Universal CMDB ist eine Konfigurationsmanagement-Datenbank für IT-Organisationen, die Business Service Management- und ITIL-basierte Initiativen implementieren möchten.

    Business Service Management

    • Business Availability Center
      Diese Lösung ermöglicht die Überwachung der Verfügbarkeit und Performance von Anwendungen im Betrieb rund um die Uhr. Geschäftsprozesse, Service Levels, Anwendungen und die zugrunde liegende Infrastruktur werden aufeinander abgestimmt.
    • Operations Center
      Diese Lösung bietet einen umfassenden, serviceorientierten Zugang zum IT-Management. Informationen werden über Management-Silos hinweg integriert und synchronisiert, IT und Business werden miteinander verbunden.
    • Network Management Center
      Diese Netzwerkverwaltungslösung gilt als strategische und besonders wichtige Investition. Sie hat sich in den vergangenen Jahren als unverzichtbarer Bestandteil des Fehler- und Ereignismanagements sowie der Visualisierung von Netzwerktopologien etabliert.

    Service-Automatisierung

    • Data Center Automation Center
      Die Prozessautomatisierung in IT-Zentren kann durch das HP Data Center Automation Center effektiv unterstützt werden, wodurch IT-Organisationen die Kosteneffizienz einfach steigern und Qualitäts- und Compliance-Anforderungen besser erfüllen können.
    • Client Automation Center
      Zunehmende Sicherheitsrisiken, steigende Verfügbarkeitsanforderungen und die rasch wachsende Zahl mobiler und Remote-Mitarbeiter erschweren die effektive und effiziente Verwaltung von Client-Computern. HP Client Automation Center ermöglicht die Automatisierung relevanter IT-Prozesse über den gesamten Lebenszyklus der Client-Computer hinweg.

    IT Service Management

    • Service Management Center
      HP Service Manager ist eine umfassende, vollständig integrierte IT-Service-Desk-Lösung, die darauf ausgerichtet ist, den Zeitaufwand für die Problemlösung zu reduzieren. Dank ITIL-basierter Best-Practice-Prozesse und einer skalierbaren, serviceorientierten Architektur können konsistente, integrierte Prozesse in der gesamten IT-Organisation eingeführt werden.
  • Business Technology Optimization (BTO)

    Die neue Rolle der IT
    Viele Jahre schienen alle IT-Abteilungen die Kostensenkung zu ihrer Hauptaufgabe gemacht zu haben. Das hat sich geändert. Business-Manager betrachten IT zunehmend als Hebel für Wachstum. Besonders bedeutet dies für IT-Abteilungen, neue Geschäftsmodelle und -konzepte so schnell wie möglich umzusetzen.

    In den meisten Fällen sind IT-Abteilungen nicht darauf vorbereitet, mit raschen Veränderungen umzugehen. Sie nutzen einen Grossteil ihrer Kapazität – manchmal 90 % – für Routinearbeiten wie den Betrieb des Rechenzentrums. Sehr oft bedeutet dies, dass keine Kapazität für die Umsetzung der Ideen und Geschäftsprozesse verbleibt, die die Geschäftsführung im Sinn hat.

    BTO-Lösungen
    Business Technology Optimization (BTO)-Lösungen unterstützen Unternehmen bei der Optimierung des durch IT geschaffenen Geschäftswerts. Das Ziel ist es, den Beitrag der IT in Bereichen wie der Sicherung von Wettbewerbsvorteilen, der Steigerung der Kundenzufriedenheit sowie der Minimierung von Risiken und Kosten mit geeigneten Methoden und Tools konsequent auszubauen.

    Die Kombination aus Business- und IT-Perspektiven kann neue Fragen bezüglich Nutzen, Qualität und Zuverlässigkeit eines IT-Services aufwerfen.

    Der Fokus sollte auf der Berücksichtigung und Verbesserung der Auswirkungen von IT auf Geschäftsergebnisse liegen. Die wichtigsten Fragen sind: Wie flexibel, schnell und effektiv soll IT auf Unternehmensentscheidungen, Unternehmensfusionen und veränderte Marktsituationen reagieren? Wie soll sie die Steuerung des Produktportfolios oder die Umsetzung von Marketingstrategien unterstützen, und welche Rolle soll IT als Kommunikationsplattform zwischen Unternehmen und Kunden spielen?

    Diese Anforderungen gehen weit über die konventionellen IT-Ziele hinaus: Das Beheben von Fehlern in der Entwicklung, das Erreichen definierter Projektmeilensteine oder die effiziente Nutzung des Helpdesks mögen Belege für eine erfolgreiche IT sein, aber nicht unbedingt für ein erfolgreiches Business.

    BTO-Lösungen sollen Unternehmen mit Methoden und Tools unterstützen, um den IT-Beitrag zum Business genauer zu planen, ihn effizienter zu steigern und ihn sichtbar zu machen.

    BTO ist keineswegs nur ein Projekt, das auf einen Bereich der IT angewendet wird. BTO erfolgreich einzusetzen bedeutet, die Auswirkungen des Business auf IT-Betrieb, IT-Strategie, IT-Controlling, IT-Revision, IT-Prozessoptimierung und IT-Risikomanagement konsequent zu berücksichtigen und ebenso den Einfluss der IT-Aktivitäten in diesen Bereichen auf das Business zu beobachten.

    Über den Autor:
    Klaus Otto ist Sales Manager HP Software Commercial Accounts bei HP Deutschland. Dieser Artikel enthält ausschliesslich persönliche Kommentare zum Thema.

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  • Projekt-Roadmap: Quick Wins durch Iterationen

    Mein Blog-Beitrag Scoping – Erfolgsgarantie durch abgestimmte Erwartungen beschreibt, wie die für den Projekterfolg relevantesten Faktoren identifiziert werden:

    • Erwartungen aller Schlüsselrollen werden von Anfang an definiert und synchronisiert
    • Die technische Systemarchitektur wird gestaltet
    • Die funktionalen Anforderungen sind definiert
    • Eine Implementierungs-Roadmap mit Projektinhalten, erforderlicher Organisation und Projektvorgehen ist erstellt

    Abgestimmte Erwartungen und schrittweise, auf Teilerfolge ausgerichtete Implementierung
    Die Erfahrung zeigt, dass das Definieren und Synchronisieren von Erwartungen von grosser Bedeutung ist. Bezüglich der Erwartungen spielt der Projektumfang eine zentrale Rolle. Leider versäumen es Projektteammitglieder wie auch Kunden oft, das Projekt präzise genug zu definieren und nehmen dabei eine Vielzahl von Optionen und Features auf. Mit begrenzter Zeit und Budget bei maximalem Inhalt ist dies Alltag. Teams werden unfokussiert und verlieren in Details das Projektziel aus den Augen. Die Projektkunden werden ungeduldig, Misserfolge schwächen die Motivation, und die ursprünglichen Business Cases werden in Frage gestellt.

    Projekte versprechen Erfolg nur dann, wenn Teilziele definiert werden, die schrittweisen Erfolg sicherstellen und kontinuierlich einen sichtbaren Nutzen erzeugen. Dies gilt insbesondere für langfristige Projekte. Das Wichtigste dabei ist, sich auf die priorisierten Anforderungen und Funktionen zu konzentrieren und deren konsequente Umsetzung sicherzustellen.

    Implementierungs-Roadmap und Iterationen
    Ein zentrales Ergebnis der Scoping-Phase ist eine praxisorientierte Implementierungs-Roadmap. Diese umfasst klar definierte Projektziele, einen Zeitplan und die organisatorischen Implikationen. Die Erfahrung zeigt, dass die Unterteilung des Projekts in mehrere Iterationen mit klar definierten Zielen zu Business Quick Wins und zum erfolgreichen Abschluss des Projekts führt. Die relevantesten Anforderungen und Kernfunktionen werden identifiziert und in Iterationen implementiert.

    Das übergeordnete Ziel ist es, dem Projektkunden und den Benutzern so früh wie möglich kontinuierlichen Nutzen zu bieten. Quick Wins werden erzielt, indem zunächst die Funktionen implementiert werden, die den grösstmöglichen Nutzen sicherstellen. In weiteren Iterationen werden mehr Funktionen hinzugefügt und die Lösung schrittweise in weitere Prozesse, Methoden, Systeme und Organisationen integriert. Gleichzeitig unterstützen ein konsequentes Projektmanagement und Projektmarketing die Roadmap-Umsetzung.

    Durch Quick Wins optimierte Iterationen
    Die Unterteilung von Projekten in mehrere Iterationen bietet entscheidende Vorteile:

    • System mit Kernfunktionalität, das früh effizient funktioniert
    • Systematischer Wissenstransfer an Benutzer und Fachbereiche durch gezieltes Training zum richtigen Zeitpunkt
    • Schneller Nutzen als Grundlage und Leitlinie für das weitere Vorgehen
    • Frühzeitige Integration der Geschäftsorganisation und Aufbau von Support-Services
    • Optimistische Projekthaltung durch erfolgreich abgeschlossene Iterationen und erfüllte Erwartungen
    • Flexibilität bei der Strukturierung der funktionalen Anforderungen und überschaubare Grundlage für das Scope Change Management
    • Organisatorische Veränderungen werden schrittweise umgesetzt und mit dem Erleben von Erfolgen verbunden
    • Kurze Feedback-Schleifen – «Lessons learned» können in der nächsten Iteration umgesetzt werden

    Zusammenfassung
    Der Nutzen eines iterativen Ansatzes ist enorm hoch. Im Kontext standardisierter und starrer Projektdurchführung kann dies eine Herausforderung sein. Wenn es jedoch frühzeitig adressiert wird, lassen sich Iterationen problemlos in die bestehende Umgebung integrieren. Durch schnelle und erfolgreiche Iterationsabschlüsse entsteht ein Erfolgserlebnis und es wird eine positive Haltung gegenüber dem Projekt gefördert.

  • Forrester: HP ist Nummer 1 im Functional Testing

    Laut dem aktuellsten Forrester Wave Report vom 8. Juli 2008 zu Functional-Testing-Lösungen behauptet HP klar die Führungsposition in diesem Markt.

    Forrester bewertete 6 Lösungen anhand von 96 Kriterien und kam zu klaren Ergebnissen:

    • HP führt den Functional-Testing-Markt weiterhin an, seit die Übernahme von Mercury Interactive im Jahr 2006.
    • IBM hat eine sehr vielversprechende Produkt-Roadmap und hat die Unterstützung für Paketanwendungen ausgebaut.
    • Borland Software und Compuware haben ihre Position bei ihren jeweiligen Nutzern gestärkt – Borland bei den technischeren Testern, Compuware bei den weniger technischen.
    • Die Angebote von Empirix und Seapine Software sind kostengünstiger, aber funktional weniger leistungsfähig, hauptsächlich aufgrund begrenzter Unterstützung für Anwendungen und Technologien.

    Insgesamt beobachtete Forrester, dass Functional-Testing-Lösungen nicht nur mit neuen Technologien Schritt halten, sondern auch die Funktionalität für manuelles Testen, Testmanagement und Testautomatisierung verbessern.

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  • Eine Strategie ist eine Geschichte

    Zur Erinnerung, was eine Strategie ist und was sie leisten soll:

    • Sie organisiert und koordiniert eine Vielzahl von Handlungen und Entscheidungen einer oder mehrerer Personen auf ein gemeinsames Ziel hin,
    • sie tut dies in bewusstem Gegensatz zu anderen möglicherweise möglichen Vorgehensweisen, trifft eine bewusste Entscheidung und geht ein Risiko ein.
    • Wirksamkeit wird nicht nur durch Orientierung, Konzentration und Entschlossenheit erzielt, sondern auch durch den «überraschend» innovativen Unterschied im Wettbewerb.

    Wenn eine Strategie funktionieren soll, muss sie als mitreissende Geschichte erzählt werden. Die mit dem Unternehmen verbundenen Menschen müssen die Strategie verstehen, sie in ihre Erfahrungen einordnen und in ihren Handlungen umsetzen können.

    1. Welche Entscheidungen müssen im Gesamtkontext getroffen und in Handlungen umgesetzt werden? Was ist der Unterschied vor und nach der Strategie? Woran erkenne ich, dass ich auf dem richtigen Weg bin?
    2. Was sind die Hindernisse, Risiken, Widerstände, die überwunden werden müssen? Welches «Abenteuer» muss bestanden werden? Mit welchem Ergebnis?
    3. Was ist der entscheidende Unterschied zu den Wettbewerbern? Was ist der Angelpunkt für den Erfolg der Strategie? Wann genau wird die Strategie Realität?
    4. Wie passt die Strategie zu unserem Unternehmen, zu den Charakteren und Temperamenten der Menschen, zu unseren Werten und kulturellen Mustern, die für die notwendigen Entscheidungen und Handlungen zur Verfügung stehen?
    5. Ist die gestaltete Spannung förderlich und kraftvoll? Ist sie für die Entwicklung des Unternehmens überfordernd oder unterfordernd? Muss etwas hinzugefügt werden?
    6. Ist die Geschichte, die die Strategie erzählt, insgesamt kohärent und glaubwürdig? Können sich die Beteiligten damit identifizieren? Welche Anpassungen müssen noch ergänzt werden?

    Die narrative Überprüfung Ihrer Strategie verbessert deren Wirksamkeit und Kraft. Schwachstellen können gefunden und das Scheitern-Risiko reduziert werden. Und die Strategie wird für die systematische Kommunikation im Unternehmen aufbereitet.

    Über den Autor:
    Dr. Michael Loebbert ist Coach und Management-Berater sowie Autor der monatlichen Publikation «Change Management Short Cut».

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  • Projekt-Scoping – Erwartungen abstimmen

    Projekte scheitern oft an divergierenden, schlecht abgestimmten Erwartungen
    Dutzende von Statistiken scheinen zu belegen, dass es unzählige Gründe gibt, warum Projekte scheitern. Ein Grossteil davon lässt sich jedoch auf unscharf definierte Ziele, Probleme mit der technischen Architektur und mangelnde Management-Unterstützung zurückführen. Diese Ursachen sind in den meisten Fällen auf zu optimistische oder divergierende Erwartungen der Beteiligten zurückzuführen. Sehr oft werden Projekte initiiert, ohne dass die Erwartungen und Anforderungen aller Fach- und Management-Schlüsselrollen identifiziert und dokumentiert worden sind.

    Scoping: Effizienter Ansatz zur Definition des Projektinhalts
    Genau hier setzt das Scoping an. Dieser Ansatz ist äusserst hilfreich bei der Beschreibung der funktionalen Anforderungen, der Definition des Projektinhalts und eines angemessenen Vorgehens sowie bei der Gestaltung der technischen Architektur. Die Scoping-Phase zielt darauf ab, den relevanten Kontext, die Ideen, Anforderungen und Voraussetzungen aller Projektbeteiligten strukturiert zu erfassen, eine Einigung über den Projektumfang zu erzielen und die Projektleitlinien festzulegen. Die Festlegung einer Prioritätenreihenfolge und eine klare Struktur machen die geforderten Objekte transparent, klar definiert und synchronisieren die Erwartungen aller Beteiligten. Die Erfahrung zeigt, dass abgestimmte Erwartungen einer der wichtigsten Erfolgsfaktoren für den Projekterfolg sind.

    Scoping-Phase in der Praxis
    Zur Erreichung dieser Ziele sind mehrere Schritte notwendig, die grösstenteils in enger Zusammenarbeit mit dem Kunden durchgeführt werden müssen:

    • Gemeinsames Ziel definieren und relevante Personen für Workshops und Interviews auswählen
    • Projektteammitglieder informieren oder schulen, um eine gemeinsame Basis zu schaffen
    • Geschäftliche und funktionale Anforderungen, Bedürfnisse und Ideen in Workshops und Interviews aufnehmen
    • Technische Anforderungen und Herausforderungen, die Systemlandschaft und notwendige Integrationen verstehen
    • Priorisierung im Hinblick auf Quick Wins und hohe Rentabilität
    • Gemeinsames Verständnis herstellen und Punkte identifizieren, an denen das Projekt Schwung aufnimmt
    • Detaillierte Implementierungs-Roadmap ausarbeiten, inklusive Zeit- und Organisationsplanung, aufgeteilt in durch Quick Wins optimierte Iterationen
    • Ergebnisse dem Management präsentieren

    Implementierungs-Roadmap
    Eines der bedeutendsten Ergebnisse der Scoping-Phase ist die Roadmap für die Implementierung. Die Roadmap enthält nicht nur Projektinhalt und -vorgehen, sondern auch einen Zeitplan und die Organisationsplanung und bietet eine Grundlage für das Projekt. Es empfiehlt sich, den Projektumfang zugunsten einer klar strukturierten schrittweisen Planung und um dem Projektkunden unmittelbar maximalen Nutzen zu bieten in mehrere Implementierungsiterationen aufzuteilen.

    Kernerfolgsfaktor
    Grundsätzlich sollte das Scoping ein fest integrierter Bestandteil der Projektmethodologie sein. Wenn z.B. keine Interviews stattfinden, ist dies ein Alarmsignal am Quality Gate. Falls notwendig, muss dieser Punkt nachgearbeitet werden – oder es wird eine klare Entscheidung getroffen, dies nicht zu tun.
    Die Erfahrung zeigt, dass die Auswahl der in der Scoping-Phase beteiligten Personen von grosser Bedeutung ist. Die Schlüsselrollen können je nach Aufgabe und Kontext variieren, aber die Einbeziehung von Auftraggeber, Top-Management, Benutzern sowie inhaltlichen und technischen Experten ist unabdingbar. Sobald die Teilnehmer ausgewählt sind, sind ihre Verfügbarkeit sowie eine kompetente Terminplanung die Kernerfolgsfaktoren. Wir empfehlen auch, Interviews zu zweit zu führen, um wichtige Aspekte nicht aus den Augen zu verlieren und eine vollständige Dokumentation sicherzustellen.

    Zusammenfassung
    Scoping ist ein guter Weg, Projektideen zu verfeinern und Lösungsansätze zu analysieren. Vorzugsweise ist die Scoping-Phase ein integraler Bestandteil des typischen Vorgehens aller Projekte. Da alle Informationen durch relevante Schlüsselrollen gesammelt werden, können die erforderlichen Daten abgerufen, in Anforderungen übersetzt und mit einem definierten Prioritätsniveau versehen werden. Daraus wird die konkrete Implementierungs-Roadmap abgeleitet. So ist die Projektidee klar definiert und der Projektumfang unter Berücksichtigung von Prozessen, Organisation, Systemen inklusive erforderlicher Systemintegrationen und anderer abhängiger Prozesse festgelegt. Alle Projektbeteiligten haben ein gemeinsames Interesse und fokussieren auf die gleichen Themen. Ihre Erwartungen sind synchronisiert. Das durch diese gemeinsame Basis gewonnene Momentum ist der bedeutendste Antrieb für alle, das Projekt zum Erfolg zu führen.

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  • Software-Archäologie – Wie man SAP-Releases erfolgreich ändert

    16. Jahrhundert. Die Augen eines Archäologen durchsuchen ein Feld. Er fragt sich, wo er anfangen soll zu graben. In seinem Leben hat er noch einige Jahre. Welcher Bereich würde aus seiner Erfahrung heraus die Chance einer Entdeckung bieten? Dann bemerkt er einen Baum. Zum Wachsen braucht er Nährstoffe, also könnte darunter etwas sein. Das weiss er aus Erfahrung.

    Als er zu graben beginnt, stösst er auf ein kleines Haus einer eher armen Familie. Enttäuscht gibt er auf.
    200 Jahre später wird ein grösseres Ausgrabungsprojekt gestartet. Die Siedlung erweist sich als wichtigste Informationsquelle über vergangene Zeiten.

    SAP
    Wer mich kennt, weiss meinen Schreibstil, der zur Übertreibung neigt. Nehmen wir ein typisches SAP-Projekt, zum Beispiel ein Release-Upgrade. Unterscheidet sich gar nicht so sehr von der Geschichte des unglücklichen Archäologen. Am Anfang weiss man oft wenig über ein System. Alles scheint unter der Erde zu liegen. Man fragt sich, wie man den Release-Wechsel angehen soll, und auf Basis welcher Informationen man eine Prognose wagen kann. Was wird während des Projekts passieren? Wenn man Glück hat, haben die Berater fundierte Kenntnisse des Systems und der darauf implementierten Prozesse. Wenn nicht, überschreitet das Projekt fast typischerweise seinen Umfang in den zwei Achsen Zeit und Budget. Da wichtige Projektphasen wie Testing und Endbenutzer-Schulung zugunsten der Implementierungsphase vernachlässigt werden, entsteht ein Qualitätsproblem. Dies wiederum hat Auswirkungen auf die dritte Achse: die Benutzerakzeptanz.

    Der Ausweg
    Typische SAP-Projekte wie Upgrades werden nach dem Wasserfallprinzip geplant. Dabei wird ein wichtiger Schritt dieser Methode massiv vernachlässigt: die Anforderungsanalyse, auch als Gap-Analyse bekannt – mit anderen Worten die Frage: «Wie hat SAP UNSEREN spezifischen Standard beeinflusst?» Wenn man diese einfache Frage bezogen auf eine SAP-Landschaft umfassend beantworten will, ist die einzige Lösung des «Problems» einer so umfangreichen Analyse ihre Automatisierung.

    Wie gelangt man in kürzester Zeit zu qualitativ hochwertigen und vollständigen Informationen?
    Es gibt eine Reihe von Anbietern, die Analysetools anbieten, von SAP Consulting über RBE bis zu IntelliCorp. Jedes dieser Tools fokussiert auf einen bestimmten Aspekt und hat daher seine individuelle Stärke.

    IntelliCorps Assessor Template für SAP Upgrades adressiert das Problem auf einer breiten Basis. Das Tool bietet eine Vielzahl von vollautomatisierten Analyse-Workflows. Innerhalb weniger Tage – durchschnittlich drei – liefert es umfangreiches Material für eine detaillierte Planung des Upgrade-Projekts. Als Nebeneffekt bietet das Ergebnis der Implementierungsmannschaft eine solide Grundlage. Die hohe Flexibilität macht es zu einem geeigneten Tool für alle SAP-Anwendungen, einschliesslich kommerzieller Lösungen, Integration von Drittanbieter-Software oder eigener Namensräume in der Workbench.

    Über den Autor: Fritz Mosonyi ist Senior Consultant und Bereichsleiter für SAP-Tools beim beteo-Partner SPP Wien.

  • SAP Change Impact Management – PHW Business School und beteo Studie

    In Zusammenarbeit mit der PHW Business School, Zürich, Schweiz, führen wir eine Studie im Bereich IT Change Impact Management durch.

    Wir analysieren spezifische Herausforderungen internationaler Konzerne, die SAP als globale Unternehmenssoftware einsetzen, und insbesondere die Herausforderungen ihrer IT-Entwicklungsorganisation aufgrund von Auswirkungen durch Systemkonsolidierungs- und Zentralisierungsvorhaben.

    Im Wesentlichen konzentrieren wir uns auf folgende Fragen:
    – Welche Vorteile wurden und werden von diesen Konsolidierungsprojekten erwartet?
    – Was sind die (bisherigen) Ergebnisse?
    – Welche neuen Herausforderungen entstehen für die Weiterentwicklung in der zentralisierten SAP-System- und Entwicklungswelt?

    Ziel der Forschung ist es, Trends zu analysieren, mögliche Problemquellen zu identifizieren und Lösungsansätze für die neuen Herausforderungen zu erarbeiten.

    Um dies zu erreichen, werden wir Experteninterviews mit ausgewählten Kontakten persönlich und/oder telefonisch durchführen. Die Ergebnisse werden allen Interviewpartnern zur Verfügung gestellt. Wir möchten die Interaktion zwischen Klienten, Partnern und Experten aktiv fördern.

    Interessiert? Hinterlassen Sie einen Kommentar oder nehmen Sie Kontakt auf: studie@beteo.ch.

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  • Konfigurationsmanagement für SAP Customizing?

    Konfigurationsmanagement für SAP Customizing? Ein kritisch unterschätztes Thema in der SAP-Welt.

    In Standard-Software-Entwicklungsumgebungen ist Konfigurationsmanagement – die systematische Verwaltung von Konfigurationseinstellungen mit Versionierung, Abhängigkeitsmanagement und Change-History – selbstverständlich. Im SAP-Customizing ist dies bis heute nicht der Standard.

    Was fehlt im SAP Customizing-Management:

    • Fehlende Versionierung: Es gibt kein Standard-SAP-Werkzeug, das eine granulare Versionshistorie für Customizing-Einstellungen bereitstellt
    • Fehlende Abhängigkeitsverwaltung: Die Abhängigkeiten zwischen verschiedenen Customizing-Tabellen sind nicht transparent
    • Mangelhafte Dokumentation: Wer hat wann welche Einstellung aus welchem Grund verändert?

    Lösungsansätze:

    • Drittanbieter-Werkzeuge (z.B. Intellicorp LCA) für Customizing-Versionierung
    • Strukturierter Change-Request-Prozess mit Pflichtfeldern für Begründung und Impact
    • Regelmässige Customizing-Audits

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  • Proof of Concept – weniger Risiko bei Systemimplementierungen

    Proof of Concept – weniger Risiko bei Systemimplementierungen. Ein gut durchgeführter Proof of Concept (PoC) ist eine der wirksamsten Risikominderungsmassnahmen bei SAP-Projekten.

    Wann ist ein PoC sinnvoll?

    • Bei der Einführung neuer SAP-Module oder Technologien
    • Bei der Integration von SAP mit Non-SAP-Systemen
    • Bei der Implementierung neuer ALM-Werkzeuge
    • Wenn grundlegende technische oder prozessuale Fragen ungeklärt sind

    Erfolgsfaktoren für einen PoC:

    • Klare Abgrenzung: Was soll bewiesen werden?
    • Echte Daten und realistische Szenarien verwenden
    • Feste Erfolgskriterien vorab definieren
    • Zeitlimit setzen (typisch 2-4 Wochen)
    • Ergebnisse dokumentieren und kommunizieren

    Fazit: Ein PoC kostet Zeit und Geld – aber deutlich weniger als ein gescheitertes Vollprojekt. Für alle komplexen SAP-Implementierungen empfiehlt beteo einen strukturierten PoC.

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